Das Jagdverhalten lenken können

Der Rückruf des Hundes funktioniert ganz gut, aber wenn ein Kaninchen den Weg kreuzt ist der Hund auf und davon? Oder der Hund schnüffelt im Wald und ist dann gar nicht mehr ansprechbar? Diese und ähnliche Situationen lassen viele Hundebesitzer verzweifeln. Mit dem Jagdkontroll-Training wird der Rückruf, auch wenn ein Beutereiz vorhanden ist, trainiert und die Orientierung des Hundes am Halter auch unter starker Ablenkung gefestigt. Die Jagdbedürfnisse des Hundes sollen erkannt und umgelenkt werden.

Dauer: 8 Wochen (1 Stunde pro Woche)
max. 4 Teilnehmer
Investition: 180 Euro

Jagdkontroll-Training

Der kriegt den Hasen eh nicht – das weiß nur der Hase nicht!

Hunde sind Jäger – Alle! Nur wird diese Expertiese im Alltag unterschiedlich sichtbar. Der eine Hund ist schon bei Gerüchen von Wild kaum noch ansprechbar, bei anderen Hunden zeigt sich die Ausprägung erst im späteren Verlauf einer Jagdsequenz, z.B. nach dem Packen. Wie beim Labrador, der am liebsten permanent etwas im Maul trägt. Auch das ist Jagd, mit dem klitzekleinen Unterschied, dass sie im Freilauf wenig Probleme macht. 

Ist jedoch der Hund speziell darauf gezüchtet, Beute aufzustöbern und zu hetzen, wird der Abruf häufig zum Problem.

Inhalte

  • Training der beiden wichtigsten Signale Stopp/Sitz auf Distanz und Rückruf intensiv und vor allem unter Ablenkung.
  • Zusätzliche Signale, um den Hund auch beim Spaziergang lenken zu können.
  • Diverse Informationen zum Jagdverhalten, mögliche Auslastungsarten und Bedürfnissen von Jagdhunden, um ein Bewusstsein für die Veranlagung des Hundes zu schaffen.

Vorgehensweise

  • Grundlagenarbeit, wie eine klare Kommunikation zwischen Hund und Halter, Erregungskontrolle, Impulskontrolle und Orientierung am Halter.
  • Aufbau verschiedener Schwierigkeitsgrade
  • Wöchentliche Email mit den Inhalten der letzten Stunde

bitte mitbringen

  • Leine
  • Halsband
  • Geschirr
  • Schleppleine
  • Motivationsmittelchen